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Die landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt LUFA Rostock hat Hunderte von Bodenanalysen von Kleingärten in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.

98 % der Böden haben zuviel Phosphor

58 % der Böden zuwenig Kalium

Außerdem weisen die Böden in M-V nach 1990 durch stark reduzierte Schwefeldioxidemissionen zu wenig Schwefel auf. Die erhöhten Phosphorgehalte sind das Resultat der jahrelang eingesetzten NPK-Dünger mit Phospatanteilen von 8-16 % (NPK= Stickstoff-Phosphor-Kalium). Durch Dung und Fäkalien gelangt zusätzlich Phosphor auf die Böden. Der zu niedrige Kalium- und Schwefelanteil beruht auf dem Nichteinsatz von sulfatgebundenem Kali.

Nur optimal gedüngte Böden sind ein Garant für gesunde starke Pflanzen und für hohe Erträge. Außerdem sind zu stark gedüngte Böden nicht umweltgerecht und belasten unser Grundwasser. Die LUFA empfiehlt den Einsatz von:

KAS (Kalkammonsalpeter) - ein phosphatfreier Stickstoffdünger, der gut von den Pflanzen über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten aufgenommen wird.

PATENTKALI (Kaliumsulfat mit Magnesium) - ein sulfatgebundener Kalidünger, besonders geeignet für die Kalium- und schwefelarmen Böden.